• Pflegestolz

    Nr. 52: Wir sind stolz, weil …

    … weil Pflege wie keine andere Berufsgruppe mit so vielen unterschiedlichen Disziplinen zu tun hat. Nachzulesen u. a. hier: American Journal of Nursing Der Bericht des Institute of Medicine (IOM), The Future of Nursing: Leading Change, Advancing Health“ bezeichnet die interprofessionelle Zusammenarbeit zwischen den Leistungserbringern im Gesundheitswesen als wesentlichen Bestandteil zur Verbesserung der Zugänglichkeit, der Qualität und des Wertes der Gesundheitsversorgung in den Vereinigten Staaten. Der Bericht hebt vier Schlüsselbotschaften hervor, von denen eine die Rolle der Pflegefachpersonen als „vollwertige Partner, zusammen mit Ärzten und anderen Gesundheitsfachkräften, bei der Neugestaltung der Gesundheitsversorgung“ betont. Eine weitere unterstreicht, dass Pflegefachpersonen „für ihren eigenen Beitrag zur Erbringung einer qualitativ hochwertigen Pflege verantwortlich sein…

  • Pflegestolz

    Nr. 51: Wir sind stolz, weil …

    … weil das Schwerzufassende zentraler Gegenstand der Pflege ist. Nachzulesen u. a. hier: Medicine, Healthcare and Philosophy In diesem Papier beschreiben wir den Wert und die Philosophie der lebensweltorientierten Pflege. Unser Ziel ist es, eine philosophisch kohärente Grundlage für die lebensweltorientierte Pflege und ihren Kernwert als humanisierende Kraft zu schaffen, die den technischen Fortschritt mäßigt. Wir beginnen mit dem Hinweis auf die Aktualität dieser Anliegen im aktuellen Kontext bürgerorientierter, partizipativer Ansätze im Gesundheitswesen. Wir sind der Meinung, dass dieser Kontext einer vertieften Philosophie bedarf, wenn er nicht in den Diskursen des reinen Kapitalismus untergehen soll. Wir greifen daher das Potenzial von Husserls Begriff der Lebenswelt auf und zeigen, wie eine…

  • Pflegestolz

    Nr. 50: Wir sind stolz, weil …

    … weil Pflege Leiden lindert. Nachzulesen u. a. hier: Journal of Advanced Nursing Trost ist ein zentrales Bedürfnis während des gesamten Lebens. Der zunehmende technologische Einfluss in Verbindung mit dem Wunsch, das medizinische Konzept der Heilung zu übernehmen, hat jedoch häufig dazu geführt, dass die Bedeutung pflegerischer Trostinterventionen auf einfache Funktionen reduziert wurde, die von nicht-professionellen Pflegepersonen erbracht werden können, anstatt ein integraler Bestandteil der Gesundheitsförderung und Pflege auf allen Ebenen zu sein. Das Konzept des Trosts wurde von einer Reihe von Autoren erforscht. Es gibt verschiedene Definitionen, die Trost als Ergebnis der Pflege, als Funktion der Pflege, als menschliches Grundbedürfnis und als Prozess beschreiben. In der Literatur konnte kein…

  • Pflegestolz

    Nr. 49: Wir sind stolz, weil …

    … weil Pflege die Würde vulnerabler Personen sicherstellt. Nachzulesen u. a. hier: Journal of Clinical Nursing Ziel dieser Untersuchung war es die gegenseitigen Verletzlichkeit von Patienten und Pflegefachpersonen in der Erwartung, dass ein besseres Verständnis des Phänomens zur Verringerung der Verletzlichkeit beitragen kann zu erforschen. Die Verletzlichkeit von Patienten ist ein zentrales Thema in der Pflege, das darauf abzielt, den Patienten vor Schaden zu bewahren. In der Literatur wird die Verletzlichkeit sowohl aus einer Risikoperspektive als auch aus einer subjektiven Perspektive beschrieben. Dies bedeutet, dass die objektive Dimension der Gefährdung von Patienten nicht unbedingt die eigene Wahrnehmung der Gefährdung widerspiegelt. Allerdings kann die externe Beurteilung die interne Wahrnehmung beeinflussen. Zusätzlich…

  • Pflegestolz

    Nr. 48: Wir sind stolz, weil …

    … weil pflegerisches Handeln grosse individuelle Tragweite für Betroffene hat. Nachzulesen u. a. hier: European Journal of Cancer Care Ziel dieses Scoping Reviews war es, die Effektivität der von Pflegefachpersonen geleiteten Praxis (Nurse-led Advanced Practice) für Krebspatienten zu untersuchen. Diese Übersichtsarbeit folgte der PRISMA-Erweiterung für Übersichtsarbeiten. Eingeschlossen wurden randomisierte kontrollierte Studien über von Pflegefachpersonen geleitete Kliniken für Krebspatienten zu Patientenergebnissen, Kosten, Inanspruchnahme von Dienstleistungen und anderen Ergebnissen. Datenbanken wie MEDLINE, CENTRAL, CINAHL, EMBASE und PsychINFO wurden anhand von MeSH-Begriffen durchsucht. Die Ergebnisse der eingeschlossenen Studien wurden anhand einer thematischen Analyse zusammengefasst. Es wurden siebzehn Artikel eingeschlossen, die zwischen 2001 und 2019 veröffentlicht wurden. Eine Reihe der untersuchten Studien wies methodische…

  • Pflegestolz

    Nr. 47: Wir sind stolz, weil …

    … weil Pflege zwischen Leben und Tod navigiert. Nachzulesen u. a. hier: European Journal of Cancer Care Die diagnostische Phase der Krebsbehandlung ist für die Patienten eine angstbesetzte Zeit. Die Navigation von Patienten ist eine Möglichkeit, den Betroffenen in dieser Zeit zu helfen und sie zu unterstützen. Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, die Patientennavigation und ihre Rolle in der diagnostischen Phase der Krebsbehandlung zu untersuchen. Wir haben die Literatur auf Definitionen und Modelle der Navigation, die Vorbereitung auf die Rolle und die Auswirkungen auf die Patientenergebnisse untersucht und dabei insbesondere die Rolle der Pflegefachperson bei der Patientennavigation untersucht. Interviews und Fokusgruppen mit Leistungserbringern und Managern des Gesundheitswesens lieferten weitere Erkenntnisse…

  • Pflegestolz

    Nr. 46: Wir sind stolz, weil …

    … weil Pflege Leben rettet und eine Über- und Lebensversicherung ist. Nachzulesen u. a. hier: Kaohsiung Journal of Medical Sciences Als unterlassene oder fehlende Pflege (Missed Nursing Care) gilt eine Pflege, die verzögert, teilweise oder gar nicht durchgeführt wird. Ziel dieser Übersichtsarbeit war es, die fehlende Pflege, die Faktoren, die die versäumte Pflege beeinflussen, und deren Ergebnisse zu ermitteln. In diesem Review wurden sieben Artikel analysiert. Zu den Kategorien der fehlenden Pflege gehören: (a) Kommunikation und Informationsaustausch; (b) Selbstmanagement, Autonomie und Bildung, einschließlich Pflegeplanung, Entlassungsplanung und Entscheidungsfindung; (c) grundlegende körperliche Pflege; und (d) emotionale und psychologische Pflege, einschließlich spiritueller Unterstützung. Faktoren, die mit fehlender Pflege in Zusammenhang standen, waren die…

  • Deutschland,  Pflegestolz

    Nr. 45: Wir sind stolz, weil …

    … weil ohne Pflege alles blöd ist. Nachzulesen u. a. hier: International Nursing Review Dieser Artikel befasst sich mit ausgewählten Aspekten des Pflegenotstands von Pflegefachpersonen in Polen und anderen Ländern angesichts der älter werdenden Bevölkerung. Der globale demografische Wandel hat zu einer systematischen Zunahme der älteren Bevölkerung und einem Rückgang der Geburtenzahl geführt, was sich auf die Gesundheitspolitik und die Gesundheitssysteme in verschiedenen Ländern auswirkt. Beide Prozesse machen Übergänge in der globalen Gesundheitsversorgung notwendig. Die Pflege, die mit einem Personalmangel konfrontiert ist, stellt in diesem Zusammenhang einen strategischen Bereich dar. In diesem Artikel wird argumentiert, dass die Ursachen des Mangels an Pflegefachkräften vielschichtig sind und es kein einziges globales oder…

  • Pflegestolz

    Nr. 44: Wir sind stolz, weil ….

    … weil Pflege Fachwissen aus verschiedenen Disziplinen vereint. Nachzulesen u. a. hier: Nursing Philosophy Da sich die Pflege als Fachdisziplin weiterentwickelt, ist es für Pflegefachpersonen wichtig, eine zentrale Frage zu haben, an der sie ihre Forschung ausrichten können. Seit den 1800er Jahren haben Pflegepraxis und -forschung in Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen ein weites Feld abgedeckt. Dieser weite Bereich der Pflegepraxis und -forschung hat zu dem Vorschlag geführt, die zentrale Frage zu stellen: Wie kann das Wohlbefinden einer Person, einer Familie, einer Gemeinschaft oder einer Bevölkerung verbessert werden? Die vorgeschlagene Frage muss flexibel und revisionsfähig bleiben, da sich die Pflegefachpersonen auch weiterhin an die sich ändernden Bedürfnisse ihrer Patienten und Bevölkerungsgruppen…

  • Pflegestolz

    Nr. 43: Wir sind stolz, weil …

    … weil Pflegende Krisenexpertinnen und Bewältiger sind. Nachzulesen u. a. hier: Prehospital and Desaster Medicine Der Internationale Verband der Pflegefachpersonen (ICN; Genf, Schweiz) und der Weltverband für Katastrophen- und Notfallmedizin (WADEM; Madison, Wisconsin, USA) haben sich 2014 zusammengeschlossen, um die Anwendung des ICN-Rahmens für Pflegekompetenzen im Katastrophenfall zu überprüfen. Der bestehende ICN-Rahmen (Version 1.10; von 2009) bildete den Ausgangspunkt für diese Überprüfung. Die Hauptzielgruppen dieses Prozesses waren Mitglieder der Katastrophenpflegegemeinschaft, die sich mit der berufsbegleitenden Ausbildung von Pflegefachkräften und der Weiterbildung von praktizierenden Pflegefachkräften befassen. Um das Risiko in der Praxis der Katastrophenpflege zu minimieren, wurden Kompetenzen als Grundlage für eine evidenzbasierte Praxis und die Entwicklung von Standards festgelegt. Die…